Günther Straub absolvierte eine 11-jährige klassische Klavierausbildung, nahm an Klavierwettbewerben teil und war auf dem Weg zum Konzertpianisten, als er zufällig im Radio Boogie Woogie hörte.
Fasziniert begab er sich auf die Suche nach alten Schallplatten und begann Stücke von Pianinsten wie Albert Ammons, Meade Lux Lewis oder Pete Johnson nach Gehör zu spoielen. Es entwickelte sich parallel zum Studium der Medizin eine intensive nationale und internationale Konzerttätigkeit.
In der Folge wandte sich Straub immer mehr dem virtuosen Stil des Stride Piano zu, jener technisch anspruchsvollen Spielweise, die in den 20er-Jahren entstand und ihren Höhepunkt mit Pianisten wie Fats Waller oder James P. Johnson erlebte.
Straub konzertierte mit zahlreichen internationalen Künstlern. Sine pianistische Vielfalt umfasst ein breites musikalisches Spektrum und ist geprägt von virtuoser Fingerfertigkeit, klassischer Tonkultur und authentischer Interpretation in Kombination mit diversen musikalischen Anekdoten.
Zwei Gäste brachten es auf den Punkt:
„Es gab keinen einzigen Augenblick, den ich nicht genossen habe!“
„Zu Günther Straub: Die Musik erfreut nicht nur das Herz – sie berührt auch die Seele! Danke für zwei Stunden höchstes Vergnügen! Und in diesen Räumlichkeiten hängt der Himmel voller Geigen! Danke Alex!“



