In Wien aufgewachsen, 1938 vor den Nazis nach Amerika geflohen, nach der Niederschlagung Deutschlands wieder nach Europa zurückgekehrt – Hanns Eisler und Georg Kreisler verbindet so mancher biographischer Aspekt. Ihre Lieder könnten auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein. Hier Eisler, der klassisch ausgebildete Komponist, da Kreisler, in seinen frühen Jahren Barpianist und Alleinunterhalter.
In ihrem abwechslungsreichen Programm UNWIRKLICHE LIEDER holen Stephan Pointner (Gesang) und Benedikt Holter (Klavier) die beiden außergewöhnlichen Künstler in die Gegenwart. Mit Eisler taucht der Abend in die Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ab, bevor er in die phantastische Welt der Lieder Kreislers entführt.
Es war ein unter die Haut gehender, politischer und aufrüttelnder Abend.
Vielen Dank für dieses besondere Erlebnis!




