Die Firma Haidlmair Werkzeugbau im oberösterreichischen Nußbach besitzt einen der größten Industrieanlagen-CT-Scanner Österreichs.
Das innovative Familienunternehmen wird in der dritten Generation geführt und der Betrieb in Nußbach ist das Stammwerk einer internationalen Firmengruppe mit über 500 Mitarbeitern.
Harald Lemmerer, verantwortlich für die Qualitätssicherung bei Haidlmair, war lustigerweise ein Kunde von mir, der vor ca. 18 Jahren meine geigenbauerischen Dienste in Anspruch nahm. Es ist erstaunlich, wie sich die Kreise immer wieder schließen.
Wir wurden aufs Herzlichste empfangen, bekamen eine Führung durch die Produktionshallen, wurden zum Mittagessen eingeladen und Seniorchef Josef Haidlmair nahm sich sogar persönlich Zeit, um bei einem Kaffee mit uns zu plaudern.
Hervorzuheben ist die Freundlichkeit der Mitarbeiter und das postive Arbeitsklima, das überall spürbar ist.
Im abgeschotteten Bereich des Scanners, der normalerweise nicht betreten werden darf, wurden die beiden Geigen auf einer Vorrichtung fixiert, die Dr. Rudolf Hopfner, ehemaliger Direktor der Musikinstrumentensammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien, mitgebracht hat.
Herr Dr. Hopfner reiste für die CT-Scans extra aus Wien an. Er hat sich auf die Dokumentation und Auswertung der Daten von CT-Scans von Instrumenten spezialisiert, damit Instrumentenbauer und Restauratoren diese Daten für Ihre Arbeit in der Werkstatt sinnvoll verwenden können.
Die beiden Geigen wurden auf dem drehbaren Teller des begehbaren Scanners montiert.
Der Scanvorgang wurde vom Spezialisten Lukas Hager am Computer durchgeführt und überwacht.
Hier nochmals ein Blick in den Scanner mit Dr. Rudolf Hopfner, den beiden Instrumenten, Harry Lemmerer von der Firma Haidlmair und mir.
Vielen Dank der Firma Haidlmair für die Möglichkeit, den Scanner benutzen zu dürfen, Harry Lemmerer für die umfassende Betreuung, Lukas Hager für die Durchführung des Scans und Herrn Dr. Hopfner für seine Unterstützung und Expertise!








